Schubert & Mambo

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Dokumentarfilm

„Schubert und Mambo“ – Dokumentarfilm zu Arpegio und dem Orchesteraustausch 2010

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Mit dem Orchester auf nach Berlin - eine besondere Erfahrung für die jungen PeruanerInnen, von denen die meisten zum ersten Mal ihr Land verlassen. Der Dokumentarfilm „Schubert & Mambo“ zeigt die Reise des Orquesta de Barro nach Deutschland im September 2010. Dort treffen sie auf die jungen Musiker des Droste-Hülshoff-Sinfonieorchesters, mit denen sie bereits im April 2010 sechs gemeinsame Konzerte in Peru gegeben haben. In Berlin bereiten sich die beiden Orchester nun u. a. ein Konzert in der Berliner Philharmonie vor.


Die Trompeterin Rosario und der Cellist Benjamin sind die Protagonisten des Films. Beide sind Mitglieder des Orchesters und für beide ist die Musik das Zentrum ihres Lebens. Doch die Lebensumstände der beiden könnten kaum unterschiedlicher sein: Benjamín lebt seit dem 13. Lebensjahr allein in einer kleinen Behausung. Die Eltern sind weit weg, so dass er früh lernen musste, für sich selbst zu sorgen. Das Cello ist für ihn der wichtigste Anker im Leben. Rosario hingegen erfährt großen Rückhalt durch ihre Familie. Für ihre Eltern ist es kein Problem, dass ihre Tochter denn recht ungewöhnlichen Wunsch hat, Trompeterin zu werden. Sie unterstützden sie voll und ganz in ihrem musikalischen Werdegang.


Ein dreiköpfiges Filmteam begleitete das Orquesta de Barro zehn Tage lang bei seinen Reisevorbereitungen und flog mit ihm zusammen anschließend nach Berlin. Es begleitete die Jugendlichen in ihre deutschen Gastfamilien bei den Proben und den Konzerten.


Der Film zeigt nicht nur, wie PeruanerInnen Deutschland mit seinen Jugendlichen erleben, ein Land, in dem Kunst und Kultur eine völlig andere Rolle spielen als in Peru, sondern auch, wie die jungen MusikerInnen in Peru ihren Alltag meistern. Doch was bedeutet der interkulturelle Austausch den Jugendlichen? Nur eine Speicherkarte gefüllt mit Schnappschüssen und eine erweiterte Freundesliste bei Facebook?


Ob die Jugendlichen in dieser kurzen Zeit wirklich zusammen finden, inwiefern die Erfahrung von kulturellen und sozialen Unterschieden und des gemeinsamen Musizierens für den globalen sozialen Wandel notwendig ist, sich über all dies ein Urteil zu bilden wird letztendlich den ZuschauerInnen selbst überlassen: Eine spannende Reise mit einem ungewöhnlichen Blickwinkel auf die deutsche Kultur.



DVDs

DVDs des Films können per E-Mail bei schubertmambo(at)googlemail.com für 10 Euro inkl. Versand bestellt werden.


  •   Länge: 58 Minuten
  •   Sprachen: Spanisch/Deutsch
  •   Untertitel: Deutsch/Spanisch/Englisch
  •   Buch und Regie: Moritz Lenz
  •   Idee, Entwicklung und Produktion: Jona Simon
  •   Kamera: Resa Asarschahab
  •   Schnitt: Michelle Barbin
  •   Ton: Jona Simon